Produktivität sauber definieren
Die Produktivitätsquote setzt verrechenbare Kundenstunden ins Verhältnis zu den bezahlten Stunden. Damit sie steuerbar wird, müssen Fahrzeit, interne Tätigkeiten, Ausfälle und Nacharbeit eindeutig zugeordnet werden.
Zum PraxiscenterEin voller Auftragskalender sagt noch nicht, ob der Kundendienst wirtschaftlich arbeitet. Entscheidend ist, wie produktive Zeit, Lohnumsatz, Material-Rohertrag und direkte Kosten zusammenwirken.
Diese drei Grundsätze helfen dabei, Einzelmaßnahmen in einen nachvollziehbaren betrieblichen Zusammenhang zu bringen.
Die Produktivitätsquote setzt verrechenbare Kundenstunden ins Verhältnis zu den bezahlten Stunden. Damit sie steuerbar wird, müssen Fahrzeit, interne Tätigkeiten, Ausfälle und Nacharbeit eindeutig zugeordnet werden.
Lohn, Fahrzeug, Material, Verwaltung und Gemeinkosten benötigen eine nachvollziehbare Abgrenzung. Eine Szenariorechnung hilft nur, wenn dieselbe Kostenposition nicht in mehreren Blöcken auftaucht.
Betriebsgröße, Leistungsportfolio und Abrechnung unterscheiden sich stark. Für den Einstieg ist die eigene Entwicklung über mehrere Monate meist aussagekräftiger als ein pauschaler Branchenwert.
Alle wesentlichen Inhalte sind direkt zugänglich. Beginnen Sie mit dem hervorgehobenen Einstieg oder wählen Sie den Baustein, der zu Ihrem aktuellen Engpass passt.
Berechnen Sie Produktivitätsquote, direkte Kosten, Break-even und einen vereinfachten operativen Deckungsbeitrag.
Wirtschaftlichkeit berechnenStarten Sie mit acht klar definierten Kennzahlen, Formeln, Datenquellen und einem passenden Review-Rhythmus.
KPI-Leitfaden öffnenErmitteln Sie Ihre betriebsindividuelle Kostenuntergrenze und einen Ziel-Stundensatz aus Kosten und verrechenbarer Zeit.
Stundensatz berechnenMachen Sie die vollständigen Fahrzeug- und Personalkosten einer typischen Kundendienstfahrt sichtbar.
Anfahrtskosten berechnenBerechnen Sie, welche internen Kosten durch wiederkehrende Planung, Umplanung und Rückfragen entstehen.
Planungskosten berechnenPrüfen Sie, wie sich Einsatzzeit und Fahrzeit auf die theoretisch verfügbare Kundenkapazität auswirken.
Kapazität einordnenVerbinden Sie Vertragsquote und jährlichen Vertragswert mit Wartungsrückstand und lieferbarer Kapazität.
Potenzial berechnenDefinieren Sie bezahlte, verfügbare, produktive und verrechenbare Stunden sowie die berücksichtigten direkten Kosten.
Beginnen Sie mit einem überschaubaren Zeitraum und dokumentieren Sie Lücken, statt unklare Werte vorschnell hochzurechnen.
Prüfen Sie, ob Preis, produktive Zeit, Fahrzeit, Material-Rohertrag oder Planungsaufwand die größte Ergebniswirkung haben.
Besprechen Sie wenige Kennzahlen regelmäßig und verbinden Sie jede auffällige Entwicklung mit einer konkreten Prüfaufgabe.
Nein. Eine operative Betrachtung kann wichtige direkte Kosten und Erlöse gegenüberstellen, ersetzt aber keine vollständige Kostenrechnung oder betriebswirtschaftliche Auswertung.
Ein sinnvoller Einstieg ist die nachvollziehbar definierte Produktivitätsquote. Sie sollte gemeinsam mit Umsatz, direkten Kosten, Fahrzeit und offenen Aufträgen gelesen werden.
Operative Abweichungen lassen sich wöchentlich besprechen. Wirtschaftliche Gesamtwerte sollten zusätzlich monatlich geprüft werden, damit einzelne ungewöhnliche Wochen nicht überbewertet werden.
Erfahren Sie, wie Tourpilot die Einsatz- und Tourenplanung für SHK-Betriebe automatisiert.